fuss 2017

Pfingstsportfest 9.6.2019

Schönower SV – Bundesliga Auswahl Ost 4:4 (3:1)

(Bericht: Jürgen Kern)  

Genau richtig zum Bundesligaaufstieg der Unioner machten die Ex-Bundesligakicker aus unserem Osten Station im „Gallischen Fußballdorf“ Schönow Station.

So formuliert von Gert Zimmermann, Mitarbeiter beim mdr und ständiger Gast beim SSV, der am Spielfeldrand den hunderten Fußballfans im weiten Rund zusammen mit dem gleichfalls redseligen Peter Krause vom SSV eine muntere Conférence bot. Immerhin war der Ex-Unioner Christian Beeck mit zahlreicher Ost-Prominenz in Schönow angekommen und mit ihm Darius Wosz, die „Zaubermaus“ aus Halle und Bochum-Legende oder der Ex-Energie Keeper Tomislaw Piplica, immer noch mit seinem eigenwilligen Haarzopf. Sie alle haben mit ihrer Fußball-Kunst überzeugt und es mit den im Schnitt 25 bis 30 Jahre jüngeren Landesklasse-Kicker vom Schönower SV bei hochsommerlicher Hitze auch kämpferisch aufgenommen. Von Anbeginn war Pfeffer im Spiel: Der Schönower Torhüter Maurice Bäuerle kaufte den Gästen einen gefährlichen Steilpass ab.  Danach wurde Dariusz Szmulski das erste Mal auf die Reise geschickt und bei seiner Ablage auf Ylber Troni war Piplica aufmerksam zur Stelle. Marco Gebhardt, einst bei Union und Energie aktiv, hatte zweimal die Führung auf dem Fuß. Auch der Ex-Auer Skerdi Curri zielte am Tor vorbei. Dann setzte Troni Dogan Böttcher in Szene, der vergab aber noch zu ängstlich. Zwischendurch spielte Nico Däbritz zu Beeck, dessen Schuss an der Latte landete. Dies alles ereignete sich in den ersten 12 Minuten. In der 13.Minute schlug allerdings Gebhardt einen herrlich getimten Diagonalpass zu Steffen Heidrich, der wie in alten Dresdner Zeiten den Ball vollspann zum 0:1 den Ball ins Tor hämmerte. Nach der Trinkpause zerrte Dogan Böttcher an den Ketten, diesmal mutiger überwand er Piplica zum 1:1 (28.). Die Auswahl kontrollierte zwar das Spiel, aber die Abwehr stand, einschließlich des großartig aufgelegten Bäuerle. Curri scheiterte zweimal hintereinander an ihm. Seinem gleichfalls blendenden Gegenüber Piplica stand er in nichts nach. Der hatte mit Mühe einen Tatarczuk-Schuss abgewehrt. Danach sein Meisterstück, als er dem gewieften Szmulski a la Neuer das Leder abluchste. Dennoch führte das Zusammenspiel von Böttcher mit A-Junior Felix Seidel zu dessen 2:1. Als dann Böttcher noch einmal Ernst machte, war die Schönower Welt voll in Ordnung – 3:1 zur Halbzeit. Wer nun erwartet hatte, dass den „alten Männern“ die Luft ausgehen sollte, sah sich getäuscht. Das 2:3 in der 44.war der erste Warnschuss. Das Foul an Beeck führte zum 3:3 Elfmetertor durch Piplica. Nach einem Abseitstor von Szmulski ließ sich auf der Gegenseite Gebhardt völlig frei das Tor zum 3:4 nicht nehmen. Schließlich gelang den gut mitspielenden Schönowern durch Szmulski noch der versöhnliche 4:4 Ausgleich. Die Gäste waren rundum zufrieden nicht nur mit dem Spiel, sondern insbesondere auch mit den vorbildlichen Gastgebern.

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